Wie werden Waren in klassischen Vertriebswegen bewegt?
die zwei wichtigsten klassischen Vertriebswege:
Wenn Du ein Produkt kaufen möchtest, gehst Du normaler Weise in ein Geschäft. Du nutzt also den Einzelhandel, um Deinen Bedarf zu decken.
Du zahlst den Preis, der auf dem Etikett steht. Das ist der Ladenverkaufspreis, also 100%.
Je nach Produkt erhält der Hersteller von diesen 100 % die Du gezahlt hast, na was glaubst Du? ..... Richtig, er erhält nur zwischen 15 und 30 %. Wir gehen jetzt in unserem Beispiel einfach mal von 30 % aus.
Was passiert mit den 70% zwischen Herstellerpreis und Deinem Kaufpreis?
Da der Hersteller normaler Weise an mehrere Großhändler, diese an mehrere Zwischenhändler, und diese wiederum an viele Einzelhändler verkaufen, ist das klar: Groß-, Zwischen- und Einzelhändler wollen natürlich auch was verdienen, die Ware muss zu den einzelnen Händlern geliefert werden, es wird eine Menge Personal benötigt, Mieten müssen gezahlt sein und ohne Werbung geht es auch nicht.
Es handelt sich hierbei zum größten Teil um Fixkosten, das heißt, sie müssen gezahlt werden, egal, ob der Umsatz fällt oder steigt. Die meisten Selbständigen kennen das Problem.
Eine weitere Euch sicher gut bekannte Möglichkeit Waren vom Hersteller zum Verbraucher zu bewegen, ist der Direktvertrieb. Hier kauft ein Berater oder auch Direktverkäufer seine Waren beim Hersteller. Er muss also zunächst erst einmal in Ware investieren und diese lagern, um sie anschließend an seine Endkunden zu verkaufen. Dafür erhält der Verkäufer in der Regel zwischen 30 und 50% Rabatt. Gehen wir wieder von einem Mittelweg, nämlich 40 % aus.
Gelingt dem Berater allerdings nicht all seine Waren an Endkunden zu verkaufen, bleibt er auf ihr sitzen und er muss diese Kosten von seinem Gewinn abziehen.
Wesentlich ist jedoch, dass der Berater ein absoluter Produktfachmann sein muss, damit er seine Kunden bestmöglich beraten und sie über viele Details aufklären kann.
Er muss außerdem jeden Monat seine Kunden von neuem zum Kauf motivieren und muss nach neuen Kunden Ausschau halten.
Das heißt auch, dass er nur in der ihm zur Verfügung stehenden Zeit Umsätze tätigen kann. Er tauscht also Zeit gegen Geld.
Ist dieser klassische Vertriebsweg interessant für Dich, um Geld zu verdienen? Nein? Für mich auch nicht! Dann lest doch einfach weiter.
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